Zwei Tote bei Horror-Unfall auf der B 404

    31

    (rtn) Nach einem schweren Unfall blieb die B404 am Mittwoch zwischen Sprenge und Mollhagen für längere Zeit voll gesperrt. Auf Höhe des Parkplatzes Wolfsbrook prallten ein SUV Subaru und der Auflieger eines Sattelzuges zusammen. Ein Mann und eine Frau  kamen bei dem Unfall ums Leben, der Beifahrer wurde leicht und eine weitere Frau auf dem Rücksitz wurde schwer verletzt. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock.

    Nach Angaben der Polizei wollte der 35-jährige Fahrer eines Sattelzuges vom Parkplatz Wolfsbrook in Richtung Süden auf die B 404 auffahren. Hierbei löste sich aus noch ungeklärten Gründen der Sattelauflieger von der Sattelplatte, geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem in Richtung Norden fahrenden SUV-Subaru mit polnischen Kennzeichen zusammen.

    Der Subaru war mit vier Personen (sämtlich polnische Staatsangehörige) besetzt.

    Der Fahrer des Subaru (35 J.) sowie die Mitfahrerin hinten links (Alter noch nicht bekannt) wurden durch den Zusammenstoß tödlich verletzt. Der Beifahrer (61 J.) ist leicht verletzt mit einem Rettungswagen, die Mitfahrerin hinten rechts (Alter noch nicht bekannt) schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock und ist ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden. An dem Subaru entstand Totalschaden.

    Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen.

    Zeugen gesucht: Nach ersten Informationen sollen hinter dem Subaru noch zwei weitere Pkw gefahren sein, die nicht am Unfall beteiligt waren. Die Fahrer dieser beiden Pkw werden als mögliche Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Bargteheide unter der Telefonnummer 04532 / 7071-0 in Verbindung zu setzen

    Im Einsatz waren: Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, Notarzt mit Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), Rettungshubschrauber Christoph 12, die Freiwilligen Feuerwehren FF Sprenge, FF Todendorf, FF Mollhagen, Kreisbrandmeister Gerd Riemann und mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei