Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall

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    (rtn/ots) Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Freitagnachmittag in Bilsen (Kreis Pinneberg) zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiteres Opfer war mit schweren Verletzungen in einem Auto eingeklemmt, wie die Feuerwehr mitteilte. Es wurde von den Einsatzkräften befreit und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

    Als die Einsatzkräfte um Einsatzleiter Kay Grabowski gegen 14:45 Uhr auf die Bundesstraße 4 zwischen den Ortschaften Bilsen und Quickborn gerufen wurden, war bereits von einem sehr schweren Verkehrsunfall auszugehen. Als die Bilsener Feuerwehr nur sehr kurze Zeit später am Einsatzort eintraf stand einer der beiden beteiligten PKW bereits in Vollbrand. Für den darin eingeklemmten Fahrer bestand bereits zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit der Rettung mehr.

    Der zweite PKW stand rund 100 m von dem ersten beteiligten PKW entfernt. Da gemäß Alarm- und Ausrückeordnung parallel zur FF Bilsen, ebenfalls die Feuerwehr Quickborn alarmiert wurde, konnte die Einsatzstelle sehr schnell in zwei Abschnitte eingeteilt werden.

    Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bilsen die Löscharbeiten am brennenden PKW übernahmen, kümmerten die Einsatzkräfte aus Quickborn sich um die zwei eingeklemmten Personen im zweiten PKW. Leider kam für den Fahrer des PKW ebenfalls jede Hilfe zu spät. Seine Beifahrerin konnte zügig von den Einsatzkräften befreit und zur
    weiteren Versorgung an die Kräfte des Rettungsdienstes übergeben werden.

    Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Großaufgebot von drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, einem Rettungshubschrauber, sowie dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle.

    Nach erfolgter Erstversorgung vor Ort wurde die Patientin mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus geflogen.

    Ein Unfallsachverständiger nahm vor Ort die Unfallstelle auf, um diese für die polizeilichen Ermittlungen auszuwerten.

    Nachdem die Einsatzstelle durch den Gutachter aufgenommen wurde die Bergung der in den Fahrzeugen verstorbenen Personen, unter Zuhilfenahme von schwerem hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehr, durchgeführt. Diese traurige Aufgabe dauerte bis 18 Uhr an. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

    Ein Team zur Psychosozialen-Notfallversorgung des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg wurde auf der Feuerwache Quickborn eingesetzt und betreute dort die eingerückten Einsatzkräfte aus Bilsen und Quickborn. Quelle: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg